September

  Max Baumann – Fotografie  

geboren 1961 in Meißen | Studium der Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Halle | 1984 - 1994 Studium der Architektur an der TU Dresden | Meisterschüler an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig | Studium Möbel/Ausbau an der Hochschule für industrielle Formge-staltung in Halle/Saale | Preise und Stipendien u. a.: 2010 Aufenthaltsstipen- dium Schloss Wiepersdorf, Kunststiftung Sachsen-Anhalt; 2008 Arbeits- stipendium der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt; 2007 Stipendien- aufenthalt im Künstlerhaus Lukas; 2002 Stipendium der Akademie der Künste Berlin; 1998 Moskaustipendium des Senats von Berlin; 1995 Nachwuchs- förderpreis für Dokumentarfotografie der Wüstenrot Stiftung | Einzelausstel- lungen u. a.: 2009 „Zeitwinkel“, Galerie Raum Hellrot, Halle/Saale; 2005 „Freiraum jetzt/now 6“, Berlinische Galerie, Berlin | Gruppenausstellungen u. a.: 2011 „Photography Calling!“, Sprengel Museum Hannover; 2010 „Das temporäre Haus“, Neues Kunsthaus Ahrenshoop; 2009 „EAST – Zu Protokoll/For The Record“, Museum der bildenden Künste Leipzig; 2008 „Solitude – Landschaft im Aufbruch“ Neues Kunsthaus Ahrenshoop; 2006 „Freiraum/Berlin", Berlinische Galerie; 2004 „SOZIALE KREATUREN – Wie Körper Kunst wird“, Sprengel Museum Hannover | lebt und arbeitet in Berlin und in Zörbig, Sachsen/Anhalt 

Max Baumann ist Fotograf. Er verwendet in seinen Arbeiten gezielt die analoge Fotografie, um seine Bilder zu wahren Zeitdokumenten zu machen. Ohne die technische Perfektion, die für die digitale Fotografie so typisch ist, macht Max Baumann sich auf zur Motivsuche. Dabei zeigt er mit seinen Fotografien die Schönheit des Details und des Moments. Seine Fotografie besteht nicht im schnellen Aufschnappen von Eindrücken. Max Baumann nimmt sich die Zeit seine Motive in Ruhe zu finden und mit seinen Aufnahmen einen Augenblick einzufangen. In seinen frühen Werken dominierten vor allem Natur- und Landschaftsaufnahmen. 2010 widmete er sich mit seinem Projekt „blindlings“ zum ersten Mal der Porträtfotografie in schwarz/weiß. 

Abbildung: Ausschnitt aus „Spurtreue“ Fotografie aus der serie „Freiraum/Berlin“, 2006

  Annekatrin Hendel – Drehbuch  

geboren in Ost-Berlin | Designstudium | Preise und Nominierungen u. a.: 2006 Studio Babelsberg Produzentenpreis für „AlleAlle“; 2004 Nominierung zum Deutschen Filmpreis mit „Zur Zeit verstorben“ | seit 2011 Mitglied der Deutschen Filmakademie | 1999 erste Kurzfilmregie bei dem Spielfilm „Chiquita For Ever“ | 2004 Gründerin der It Works! Medien GmbH | 1989 Mitbegründerin des Berliner Theaters 89 | ab 1987 freiberufliche Kostüm- und Szenenbildnerin für Bühne und Film | lebt und arbeitet in Berlin

 

Annekatrin Hendel ist Produzentin, Regisseurin, Drehbuchautorin und Szenenbildnerin. Sie produzierte den Film „Zur Zeit verstorben“ von Thomas Wendrich mit den Schauspielern Michael Gwisdek und Marie Gruber. Der Film wurde für den Deutschen Filmpreis 2004 nominiert und gewann bei zahlreichen Festivals. Hendel war bis heute Produzentin von mehreren Kinofilmen, darunter dem mit dem Studio Babelsberg Produzentenpreis ausgezeichneten „AlleAlle“ (2006), sowie von zahlreichen Fernsehdoku-mentationen. Annekatrin Hendel ist seit 2011 wieder als Regisseurin aktiv. In ihrem Dokumentarfilm „Flake“ erzählte sie filmisch die Geschichte des Keyboarders Christian „Flake“ Lorenz der Band Rammstein. 2013 gewann Annekatrin Hendel mit ihrem Dokumentarfilm „Vaterlandsverräter“ über den Schriftsteller Paul Gratzik den Grimme-Preis in der Kategorie „Information und Kultur“. Auf der diesjährigen Berlinale feierte der unter ihrer Regie entstandene Kinodokumentarfilm „Anderson“ seine Premiere.

Abbildung: Ausschnitt eine Videostills aus „Vaterlandsverräter“, 2013 

  Christian Kesten – Komposition  

seit 1983 Kompositionen für verschiedene Ensembles | Composer/Performer als Solist bzw. im Duo mit Lucio Capece, im Trio „dishk“ mit Axel Dörner und Makiko Nishikaze, sowie im Ensemble „Maulwerker“ | Preise u. a.: 2008 Sieger des interdisziplinären Realisierungswettbewerbs operare 08 der Zeitge-nössischen Oper Berlin; 2003 Förderung durch den Hauptstadtkulturfonds Berlin | Stipendien u. a.: 2007 Stipendienaufenthalt in der Villa Auroro in Los Angeles; 2000 Stipendienaufenthalt im Künstlerhaus Lukas | 2012 Kompositionsauftrag der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung für Untitled #5 | 2009 Auftrag des Schweizer Ensembles CERCLES | 2008 Auftrag der Ontological Experimental Series New York für THE ROOM | 1998 Kompositionsauftrag des Berliner Kultursenats | lebt und arbeitet in Berlin  

Christian Kesten ist Komponist, Klangkünstler, Vokalist, Performer und Regisseur. Christian Kesten strebt mit seiner Arbeit nach der Verbindung von Stimme und Aktion, von Musik und Sprache und nach der Durchdringung von Klang und Raum. Er komponiert seit 1983 für verschiedene Ensembles und Solisten und arbeitet als composer-performer (Stimme und Aktion). Christian Kesten erhielt Kompositionsaufträge aus Berlin, New York und aus der Schweiz. Kestens Werke wurden bisher in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz, sowie in Belgien, Frankreich, Spanien, Kroatien, Kanada, Russland, Brasilien und Japan, im Libanon und in den USA aufgeführt. Er ist zudem Interpret Neuer Vokalmusik und des Neuen Musiktheaters mit zahlreichen Uraufführungen auf internationalen Festivals. Kesten hatte mehrere Lehraufträge und leitete Gastseminare in den USA, Deutschland, Österreich und in Israel.

Abbildung: Ausschnitt eines Notenblattes aus der Partitur „untitled (placing in space)“ für Violine, Sopransaxophon und Akkordeon, 2011

  Gösta Neuwirth – Komposition  

geboren 1937 in Wien/Österreich | Studium bei Adam Adrio an der Freien Universität Berlin | Studium der Musik- und Theaterwissenschaften an der Universität Wien | Kompositionsstudium bei Karl Schiske an der Wiener Musikhochschule | kurze Tätigkeit als Journalist bei der Grazer „Neuen Zeit“ | seit 2009 Honorarprofessor an der Universität Freiburg | 1982 - 2000 Professor für Geschichte der Musiktheorie an der Universität der Künste Berlin | 1973 - 1982 Leiter des Elektronischen Studios der Grazer Musikhochschule | 1970 - 1972 Mitarbeiter der Schönberg-Gesamtausgabe | 1968 - 1970 Mendelssohn-Archiv der Stiftung Preußischer Kulturbesitz | 1968 Promotion mit der Arbeit: Die Harmonik in der Oper „Der ferne Klang“ von Franz Schreker | lebt und arbeitet in Freiburg  

Gösta Neuwirth ist Komponist und Musikwissenschaftler. Gösta Neuwirth wurde mehrfach mit Preisen für seine Kompositionen ausgezeichnet, u.a. mit dem Kunstpreis der Stadt Wien, dem Hugo Wolf-Preis, dem Preis der Stadt Graz und dem Kompositionspreis des Musikprotokolls. Zahlreiche renommierte Komponisten zählen zu seinen Schülern.

Abbildung: Ausschnitt eines Notenblattes

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