Zentrum für Zeitgenössische Kunst in Kaliningrad




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Ansprechpartner:

Zinaida Shershun

NCCA KB
Dm. Donskogo 7/11, office 605
236000 Kaliningrad
Russische Föderation

Tel: +7 (40 12) 60 43 29

E-Mail:
zettzebb@gmail.com

www.ncca.ru/kaliningrad


Profil

Das Zentrum für Zeitgenössische Kunst Kaliningrad
wurde im Dezember 1997 gegründet und gilt als
Organisationseinheit des russischen National Centre
for Contemporary Arts. Es ist eines der wichtigsten
Museums- und Ausstellungsstätten und Forschungs-
einrichtungen in Kaliningrad, die auf dem Gebiet zeit-
genössischer Kunst tätig ist. Es werden zahlreiche
Kontakte zu Museen, Profit- und Non-Profit-Organi-
sationen der Stadt gepflegt sowie professionelle
internationale Beziehungen aufgebaut.
2003 wurde der Turm „Kronprinz“, der ein Denkmal
der deutschen Befestigungsarchitektur aus der Mitte
des 19. Jahrhunderts ist, an das NCCA  übergeben.
Nach seiner Rekonstruktion wird der Turm als künftiger
Sitz der Filiale zu einem staatlichen Museums-, Aus-
stellungs- und wissenschaftlichen Informationskomplex
und somit zu einer Freizeiteinrichtung in Kaliningrad
erweitert.

Die heutige Arbeit des Zentrums für Zeitgenössische
Kunst Kaliningrad umfasst:
• kulturell-wissenschaftliches Mapping von Grenzüber-
  schneidungen der Wissenschaft, Gesellschaft und
  Kunst
• Initiierung von multimedialen Projekten unter Anwen-
  dung moderner Technologien im Bereich experimentelle
  Akustik und Video
• Vorstellung experimenteller Kunstrichtungen, die auf
  technologischen Errungenschaften der postbio-
  logischen Gesellschaft (Roboter- und Gentechnik,        
  Bioengineering) basieren
• Auseinandersetzung mit dem Thema „Identifikation“
  durch Aktualisierung und Neudeutung des kulturellen
  und historischen Erbes Königsbergs/Kaliningrad
• Publikationstätigkeit, u.a. Herausgeber des Magazins
  „pH“ und der internationalen Anthologien: Gesichts-
  punkt. Visuelle Poesie: 90er Jahre, Homo Sonorus.
  Anthologie der Weltlautpoesie und Biomediale.
  Moderne Gesellschaft und Genomkultur.

Für die Durchsetzung der genannten Aktivitäten wurde
eine Reihe von Programmen entwickelt, darunter auch
das Programm „+Bernstein“ („+Jantarnyj“). Mit diesem
Programm sollen der künstlerische Austausch und die
Zusammenarbeit in Form von Künstlerresidenzen ge-
fördert werden und Künstler*innen die Möglichkeit ge-
geben werden, historische, kulturelle und soziale Kon-
texte ihres künstlerischen Schaffens zu erkunden. Die
im Laufe der Residenz entstandenen Projekte werden im
Rahmen der künstlerischen Veranstaltungen präsentiert.


Möglichkeit der Zusammenarbeit

Zwischen dem Künstlerhaus Lukas und dem Zentrum für
Zeitgenössische Kunst gibt es eine Zusammenarbeit im
regelmäßigen Austausch von Künstler*innen. Jährlich
kommen zwei bis drei Kaliningrader Künstler*innen nach
Ahrenshoop und umgekehrt erhalten die aus Deutsch-
land Kommenden einmonatige Arbeitsaufenthalte in
Kaliningrad.

Kaliningrad ist auf Grund einer langen gemeinsamen
Geschichte besonders interessant. Umgedreht genießen
russische Künstler*innen die Kontakte zum westlichen
Europa, die immer noch schwierig zu bewerkstelligen
sind. Gerade deshalb unterstützt das Künstlerhaus
Lukas besonders diesen Austausch.

Bisherige Stipendiat*innen in Kaliningrad:
Bildende Kunst: Inke Gundlach, Peter Riedlinger,
Norbert Wiesneth (2006), Elmar Bambach, Julia
Marquardt (2007),
Andy Scholz (2008), Romana Schmalisch (2009),
Steffi Stangl und Doreen Uhlig (2010), Ingar Krauss
(2011), Bernhard Schrock, Laura Bielau (2012), Lia
Darjes (2014), Sven Johne und Falk Haberkorn (2015),
Claire Laude und Dana Jeschke (2016), Anja Tchepets
(2017), Chiara Dazi (2018)
Literatur: Torsten Buchsteiner (2007), Steffi Hensel
(2008), Dieter Gräf (2009), Klaus Ferentschik (2011),
Ruth Wyneken (2013), Katrin Subotha-Heidelk (2018)
Tanz: Sabine Zahn (2017)
Stipendiat*innen aus Kaliningrad im Künstlerhaus Lukas:
Bildende Kunst: Alexej Maslow, Igor Isajew (2006), Juri
Pawlow, Jewgenij Palamarchuk, Jurij Wasilijew (2007),
Armen Gasparyan (2008), Danil Akimov und Zinaida
Shershun (2009), Oleg Bljablas (2010), Julia Abramova
und Alexander Ljubin (2011), Katarina Chrevko und
Konstantin Traschenkov (2014), Valentina Pavlyuk und
Artem Zaytsev (2015), Daria Gluschkova (2016), Alexey
Tschebykin und Eugenii Umanskii (2017), Alexandra
Artamonova und Evgeniia Lapteva (2018), Dimitri Zabelin
(2018)
Literatur: Oleg Gluschkin (2008), Dmitry Bulatov (2010)
Komposition: Evgenii Brodsky (2016)


Konkrete Raumsituation

Die Kaliningrader NCCA-Filiale verfügt über ein eigenes
professionell eingerichtetes Studio für Montage und
Produktion von Video-, Foto-, Internet- und akustischen
Projekten. Wohnräume im Zentrum selbst können derzeit
nicht zur Verfügung gestellt werden, da die Fertigstellung
der Residenzräume noch nicht abgeschlossen ist. Es
werden Wohnungen angemietet, deren Kosten derzeit
vom Stipendiengeld finanziert werden müssen. Dieses
Stipendium eignet sich derzeit daher besonders für
Autorinnen und Autoren Fotografinnen und Fotografen,
Komponistinnen und Komponisten sowie Künstler*innen,
die kleinformatig arbeiten.

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