Partner in Nordeuropa


Das Künstlerhaus Lukas bietet mit der Wiederaufnahme seiner Tätigkeit seit Januar 2006 verschiedenste internationale Begegnungs- und Kooperationsmöglichkeiten. Kamen seit 1994 aus Deutschland und zunehmend aus den Ostsee-Anrainerstaaten bis zu fünfzig Künstler*innen zu Arbeitsaufenthalten nach Ahrenshoop, wurde seit 2006 die internationale kulturelle Zusammenarbeit mit einem Schwerpunkt auf Nordeuropa verstärkt. Künstler*innen aus Deutschland werden Aufenthalte in ausgewählten Partnerländern ermöglicht, im Gegenzug kommen zahlreiche Stipendiat*innen aus diesen Ländern nach Ahrenshoop. Damit haben sich die Förderungen insgesamt auf etwa 70 Stipendien im Jahr erhöht, ein Drittel davon sind Teil des internationalen Austauschprogramms.

Das Ausstellungsprogramm des Künstlerhauses Lukas gestaltet sich in engster Zusammenarbeit mit dem Neuen Kunsthaus Ahrenshoop. Es berücksichtigt zunehmend diese internationale Einbin- dung. Mit Beginn des Jahres 2009 bieten sämtliche Ausstellungen und Veranstaltungen des Neuen Kunsthauses Stipendiat*innen seit 1994 Möglichkeiten, ihre Arbeit vorzustellen. Darin werden jährlich etwa drei Ausstellungsprojekte der wachsenden internationalen Vernetzung gerecht. Ein Ausstellungsprojekt fördert besonders junge Stipendiat*innen mit einem Erstkatalog, ein weiteres setzt die langjährige spartenübergreifende und länderübergreifende Zusammenarbeit besonders im Bereich Buchkunst fort, ein drittes Anliegen wird die Vorstellung der Arbeitsergebnisse ausgewählter Austauschstipendien und Länderschwerpunkte beinhalten.

Folgende Partnerinstitutionen in den Ländern rund um die Ostsee bieten derzeit ihre Zusammenarbeit an:

Ostseezentrum für Schriftsteller und Übersetzer Visby   
KKV Grafikwerkstatt und KKV Skulpturenwerkstatt Monumental Malmö
Fyns Grafiske Værksted Odense
Gæsteatelier Hollufgård
Mooste Külalis Stuudio Eesti – MoKS
Zentrum für Zeitgenössische Kunst in Kaliningrad
NES – Artist Residency Skagaströnd
 
Jede Institution wird zusammenfassend in ihrer inhaltlichen Struktur, dem Ort und räumlichen Gegebenheiten vorgestellt. Künstler*innen werden eingeladen, die jeweiligen Arbeitsmöglichkeiten zu nutzen und gegebenenfalls ihre bisherige künstlerische Arbeit vorzustellen. Noch genauere Informationen erhalten die ausgewählten Stipendiat*innen nach Bekanntgabe der Juryentscheidung.

Um diese ausgewählten Zusammenarbeiten besonders zu unterstützen, werden dafür derzeit jährlich bis zu dreizehn einmonatigeAustauschstipendien vergeben.


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