März

  Petra Blocksdorf Freiburg  

Geboren 1955 in Berlin | 1985 Besuch der freien Kunstschule Stuttgart | 1986-92 Studium der Malerei und Meisterschülerin an der Kunstakademie Karlsruhe bei Prof. Horst Antes | 2002-05 Gastatelier der Kunststiftung Baden-Württemberg in Berlin | 2004 Lehrauftrag für Malerei an der Päda- gogischen Hochschule Freiburg | Stipendien u.a.: 1996 Arbeitsstipendium
der Kunststiftung Baden-Württemberg; 2003 Stipendium des Landes Baden- Württemberg für die Cité Internationale des Arts,Paris | Auszeichnungen u.a.: 1997 Förderpreis des Künstlerbundes Baden-Württemberg; 2007 Kunstpreis Donaueschinger Regionale | Ausstellungen u.a.: 1998 Galerie Goldammer, Breisach; 2000 Villa Bosch, Radolfzell; 2002 Regionale, Kunstverein Frei- burg; 2005 Morat, Institut für Kunst und Kunstwissenschaft, Freiburg; 2006 Vier im Kreis, Künstlerbund Baden Württemberg, Sulz am Neckar | lebt und arbeitet in Freiburg  



Petra Blocksdorfs Malerei ist sehr atmosphärisch und emotional. Sie ver- wendet oft die Farbe Rot in verschiedensten Abstufungen. Ihre Bilder wirken sehr flächig und skizzieren meist Innenräume mit schemenhaften Personen. Die kleinen bis mittleren Formate der Arbeiten vermitteln einen komprimierten Eindruck der Räume, die dennoch durch starke Farbpräsenz in die Ferne wirken. Das fotografische Bild ist nicht Vorlage sondern wird auseinandergenommen und ist nur noch formales Zitat. Die Bilder ergeben eine eigene Realität, die für den Beobachter nicht greifbar zu sein scheint.

Abbildung: „Raum 85“, Eitempera auf Leinwand, 90 x 85 cm, 2004
  Christine Bredenkamp Berlin  

Geboren 1973 in Esklistuna/Schweden | 1994-95 Studium der Literaturwis- senschaft an der Hochschule in Mälardalen/Schweden | 1996-99 Studium der Germanistik an der Universität Lund/Schweden | 1999 Pädagogikstudium und Referendariat an der Lehrhochschule Malmö/Schweden | 2002-03 Fernstu- dium der Skandinavistik an der Universität Lund/Schweden | 2002-04 Litera- risches Übersetzungsseminar an der Hochschuke Södertörn/Schwe-den bei Lars W. Freij | 1999-2005 als Übersetzerin von technischen Texten ins Schwedische tätig | 2004 Gründung der eigenen Firma: Bredenkamp Översättning & Litteratur | Stipendien u.a.: 2004 Stipendium der Sommer- akademie im Literarischen Colloquium Berlin; 2005 Förderstipendium im Europäischen Übersetzerkollegium Straelen | Übersetzungen u.a.: 2006 „Spieltrieb“ von Juli Zeh, Norstedts, Stockholm; 2007 Szenische Lesung von Walter Kempowskis „Das Echolot“, Stockholm | lebt und arbeitet in Berlin

Christine Bredenkamp hat nach ihrem Lehramtsstudium und einer Anstellung als Lehrer für Deutsch und Sport ihre Liebe zur literarischen Übersetzung gefunden. Nachdem sie bereits als Übersetzerin für technische Texte in Berlin und Schweden gearbeitet hatte, erkannte sie in Berlin ihre Leiden-schaft für die Literaturübersetzung. Nun ist sie nach Berlin zurückgekehrt und möchte mit ihrer jüngst gegründeten eigenen Firma ihren neuen Aufgaben widmen. Zurzeit arbeitet sie an der Übersetzung des Romans „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ von Saša Stanišić. In Planung ist außerdem die Übersetzung eines weiteren Juli Zeh Romans „Schilf“.

Abbildung: Seite aus der Übersetzung des Romans „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ von Saša Stanišić, 2008
  Ingeborg Dammann-Arndt Sellstedt  

Geboren 1958 in Bederkesa | 1976-80 Ausbildung zur Diplom-Grafik-Design- erin in Hamburg | 1980-87 Studium der Freien Kunst/ Bildhauerei an der Ge- samthochschule Kassel | seit 1989 Atelier in Sellstedt/ Niedersachsen | 
Ausstellungen u.a.: 1996 „Prägung“ Galerie 149 Bremerhaven; 1998 „Druckreif“, Atelierhaus 30 Hamburg; 1999 „Ausgrenzung“ (Gruppenaus- stellung) BBK-Galerie Frankfurt; 2004 Große Kunstausstellung Halle, Villa Kobe; 2006 „Zeitenwechsel“ Burg zu Hagen; Einzelprojekt „Raum der Striche“ Galerie 149 Bremerhaven | lebt und arbeitet in Sellstedt


Ingeborg Dammann-Arndt beschäftigt sich mit meist großformatigen Graphit- zeichnungen. Ihre Arbeiten bestehen aus unzähligen schwarzen Strichen, die in sich eine Struktur bilden. Das Projekt „Raum der Striche“, in dem sie einen leerstehenden Laden eine begehbare Raumzeichnung anfertigte. Die eigentlich zweidimensionale Bildfläche wird so zu einer fiktiven dreidimen- sionalen Fläche. Es entstehen in dem Meer von Strichen und Linien neue Gebilde und Landschaften, die den Betrachter in seinen Bann ziehen und immer wieder neue Assoziationen hervorrufen.

Abbildung: „Ordnung in meinem Regal“, Graphitzeichnung, 180 x 150 cm, 2006
  Helene Edgren Malmö / Schweden  

Geboren 1977 in Ekshärad/Schweden| 1997- 1999 Bild & Formlinien an der Kyrkeruds Fachhoch- schule in Årjäng | 1999 - 2001 Nordische Kunstschule in Karleby, Finnland | 2004 Auslandssemester an der UIC Chicago | 2001 - 2006 Kunstschule Malmö | 2006 Stipendium der MKB, künstlerische Gestaltung von Immobilien | Ausstellungen: „Finnchicks“ unter anderem 2002 Galerie ID:I, Stockholm; 2003 Galerie Subbau, Göteborg; 2005 Galerie Rostrum, Malmö; 2007 Garagekonst, P-huset Anna, Malmö; Galerie Mors Mössa, Göteborg | lebt und arbeitet in Malmö/Schweden

Helene Edgrens Installationen stehen im Einklang mit der Natur. Die offen-sichtliche Nähe zu natürlichen Elementen, die sie gekonnt in einer anderen Umgebung präsentiert, vermittelt dem Betrachter eine andere Welt. Gefühle wie Wut oder Leidenschaft transportiert sie in Zeichnungen oder Skulpturen, die mal zart oder urwüchsig erscheinen. Auch die Sehnsucht nach Ferne und die Suche danach im Inneren sind Theman in ihren Installationen.

Abbildung: Detail aus der Installation „Revenge is what gets me up in the morning“, Gipsfigur in Originalgröße, 2007
  Jean-Felix Marchand Berlin  

Geboren 1974 in Mainz | Tanz-Pädagogik-Studium an der Erika Klütz Schule in Hamburg | Studium an der European Dance Developement Centre (EDDC) in Arnhem/ Niederlande | 2001 Gründung der Kompanie „Lupita Pulpo“ mit Ayara Hernández Holz | Zusammenarbeit u.a. mit Marcus Grolle, Ludger Orlok, Thomas Lehmann, Martin Nachbar und Jochen Roller | Choreographien u.a.: 2005 BOB, Tanztage Berlin; 2006 MIXTAPE, Tanztage Berlin | lebt und arbeitet in Berlin

Jean-Felix Marchand widmet seine Arbeit im Moment dem Projekt „Choreogra- phien, ein Videospiel“. Ziel dieses Projektes ist es, den Prozess der Realisier- ung einer Choreographie in Form eines Videospiels darzustellen. Der Zu- schauer schlüpft dabei in die Rolle des Choreographen und erlebt in den verschiedenen Level die Erfolgserlebnisse und Frustrationen, die zu bewäl-tigen sind, um eine Choreographie zu entwickeln. Zur Einführung in das Thema arbeitet Jean-Felix Marchand an einer Lecture Performance in der die Zuschauer selbst live eine Choreographie erstellen.



Abbildung: Standbild aus der Performance „MIXTAPE“, Tanztage Berlin, 2006
  Jolanta Tubutytė Vilnius/Litauen  

Geboren 1976 in Litauen | 1994-2003 Studium an der Hochschule für ange-wandte Künste in Telsiai/ Litauen | 1999-2003 Bachelorstudium der Textilge-staltung an der Kunstakademie in Vilnius/ Litauen | 2003-2005 Masterstudium an der Kunstakademie in Vilnius | seit 2006 Aufbaustudium an der Kunstaka-demie in Vilnius | Ausstellungen u.a.: 2006 „Tage der zeitgenössischen Textil-kunst“, Polen; Textilsymposium „Arche“, Lvov/ Ukraine; 2007 Nationalbiblio-thek Martynas Mažvydas, Vilnius; Galerie Akademija, Vilnius | lebt und arbeitet in Vilnius

Jolanta Tubutytė fertigt Textilobjekte, die von ihr in mehreren Vorgängen bearbeitet werden. Sie werden gefilzt oder bestickt und später durch verschiedene Kolorite eingefärbt .Im Anschluss an ihr Stipendium im Künstlerhaus Lukas sind Jolanta Tubutytės Arbeiten im Rahmen der Ausstellung „3+3 - Junge Kunst aus drei Ländern“ im Neuen Kunsthaus Ahrenshoop zu sehen.



Abbildung: Aus der Serie Circus „Circus I“ handgemachter Filz, Leinen, Seide, gefärbte Stickerei, 170 x 200 cm, 2005
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