April

  Ruth Johanna Benrath Berlin  

Geboren 1966 in Heildelberg | Studium der Germanistik, Philosophie und Gesch-ichte an der Universität Heidelberg | Lehrerin für Deutsch, Geschichte und Philosophie an der Anna-Freud-Schule in Köln | Wissenschaftliche Mitar-beiterin an den Fachbereichen Geschichts – und Kulturwissenschaften und Erziehungswissenschaft an der Freien Universität Berlin | 2004 Promotion | Gründung der „Literaturoffensive“ in Heidelberg | Freie Mitarbeit bei der „tageszeitung“ | Stipendien u.a.: 1992 Stipendium im Künstlerhaus Wiepersdorf; 2007 Arbeitsstipendium des Berliner Senats | Auszeichnungen u.a.: 2001 Endrundenteilnahme am Literaturwettbewerb „open mike“ ; 2006 Kulturförderung des Kunstamtes Schöneberg | 2007 erste Buchveröffent-lichung: „Kehllaute“ Lunardi Verlag, Berlin | lebt und arbeitet in Berlin  

Ruth Johanna Benrath widmet sich seit ihrer Promotion dem Schreiben und hat im Herbst 2007 ihr erstes Buch „Kehllaute“ veröffentlicht. Es enthält neben einigen Kurzprosa-Stücken vor allem Gedichte. Die Texte leben von ihrer existenziellen Thematik, ihrer Doppelbödigkeit und ihrem Sprachwitz. Es entsteht ein bildreicher Kosmos durch die Verwendung vielfältiger sprach-licher Bezüge. Derzeit arbeitet Ruth Johanna Benrath an ihrem ersten Roman, der die Geschichte eines Mädchen erzählt, die in einer streng religiösen Familie aufwächst und sich den Zwängen des Erwachsenwerdens stellt.

Abbildung: Seite aus dem Buch „KEHLLAUTE“, 2007
  Sascha Janko Dragicevic Köln  

Geboren 1969 in Bonn | 1990-98 Studium der Komposition und Klavier an der Musikhochschule Köln u.a. bei Prof. Krysztof Meyer, Prof. Klaus Oldemeyer und Prof. York Höller | 1998-2000 Improvisationsstudium bei Paulo Álvares | 1998-2003 Studium elektronischer Komposition bei Prof. Hans Ulrich Humpert  | 1993 Meisterkurs bei Prof. Klaus Huber; 1998 Meisterkurs bei Prof. Georg Katzer | Stipendien u.a.: 1998-99 Arbeitsstipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung | Auszeichnungen u.a.: 1998 1. Preis beim Kompositionswettbewerb „Forum Ost/West“ in Köln; 1999 1. Preis beim 13. Internationalen Kompositionswettbewerb der sommerlichen Musiktage Hitzacker; 1.Preis beim internationalem AVW Piano Composers Cup Hamburg; 2004 Bernd-Alois-Zimmermann-Preis der Stadt Köln | lebt und arbeitet in Köln

Sascha Janko Dragicevic komponiert seit seinem 16. Lebensjahr verschie-denste Stücke. Es entstanden Werke für solistische, kammermusikalische und orchestrale Besetzungen, sowie elektroakustische Musik und Bühnen-musik. Er erhielt zahlreiche Kompositionsaufträge und ist als Pianist, meist Interpret eigener Stücke, und Dirigent im Einsatz. Seine Werke werden durch namhafte Interpreten wie dem Ensemble Modern, dem Minguet Quartett, Andreas Bach, dem Ensemble e-mex und anderen im In-und Ausland aufgeführt. Für 2008 ist eine Zusammenarbeit mit dem Minguet Quartett geplant, für die Sascha Janko Dragicevic ein Klavierquintett komponiert.

Abbildung: Notenblatt aus „Quarks“ für Klavier und elektronische Klänge, 2001
  Lucy Fricke Berlin  

Geboren 1974 in Hamburg | 1996-2002 Arbeit als Script/Continuity sowie als Schnit – und Regieassistentin bei zahlreichen Film – und Fernsehproduktion-en | 2003-06 Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, Hauptfächer: Prosa und Dramatik | 2006 Abschluss mit Diplom ¦ 2005/06 Mitherausgeberin der „Tippgemeinschaft 2005/06“ – Anthologie der Studierenden des Deu-tschen Literaturinstitutes Leipzig | Stipendien: Stipendiatin des 9. Klagenfurter Literaturkurses im Rahmen der 29. Tage der deutschsprachigen Literatur, 2007 Aufenthaltsstipendium in der Villa Decius, Krakau | Auszeichnungen: 2005 1. Preis beim 13. open mike – Internationaler Wettbewerb junger deutschsprachiger Literatur der Literaturwerkstatt Berlin; Förderpreis des Landes Kärnten in der Sparte Literatur | Veröffentlichungen: 2007 „Durst ist schlimmer als Heimweh“ Roman, Piper, München; 2004 Texte in „die horen – Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik „ | lebt und arbeitet in Berlin 

Lucy Frickes erster Roman „Durst ist schlimmer als Heimweh“ beschreibt eindrucksvoll die Geschichte einer jungen Frau, die mit dem Erwachsen-werden kämpft. Ihr Kampf mit der Welt, den Ämtern, dem Elternhaus, dem sie bald entflieht und in einer betreuten Wohngemeinschaft landet, und vor allem mit sich selbst. Schon in ihrer Kurzgeschichte „Winken bis Buenos Aires“, mit dem sie das "open mike" Festival 2005 für sich entscheiden konnte, beschreibt sie diese Schwierigkeiten. Zurzeit plant Lucy Ficke ihr zweites Buch.

Abbildung: Seite aus dem Roman „Durst ist schlimmer als Heimweh“, 2007
  Meike Hauck Berlin  

Geboren 1977 in Freiburg | 1997-2000 Studium der Theaterwissenschaften, Filmwissenschaften, Soziologie und Publizistik in Leipzig und Berlin | 2000 Studium Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin | 2004 Studienabschluss Szenisches Schreiben | 2003 Deutsche Delegierte beim World Interplay Festival for Young Playwrights in Townsville, Australien | seit 2007 freie Mitarbeiterin der Frankfurter Allgemeinen Sonntags-zeitung ¦ lebte zwischenzeitlich in London und New York | Auszeichnungen: 2006 SACD-Drehbuchpreis des französischen Autoren – und Komponistenverbandes im Rahmen der Semaine de la Critique bei den Filmfestspielen in Cannes; 2006 Förderpries Deutscher Film der Hypo-Vereinsbank für das Drehbuch zu dem Kinofilm „Pingpong“ | lebt und arbeitet in Berlin

Meike Hauck hat sich unter anderem mit einigen Theaterstücken, wie „Mad in America“ (Staatstheater Mainz 2004) oder „Hund frisst Gras“ (Staatstheater Stuttgart 2004), sowie dem Drehbuch zu dem Kinofilm „Pingpong“ (2006) einen Namen gemacht. Ihr nächstes Projekt ist ein Drehbuch für einen Polit-thriller, der das Milieu von Politik und Wirtschaft von innen durchleuchten soll, in einer Welt in der Vertrauen und Freundschaft nur ein Trugbild sind.

Abbildung: Fotografie aus dem Theaterstück „Hund frisst Gras“ im Staatstheater Stuttgart, 2004
  Olli Heikkonen Helsinki/Finnland  

Geboren 1965 in Kontiolahti / Finnland | 2000 erste Veröffentlichung Ge-dichtband „The Sun of Yakutia“ erschienen im Tammi Verlag | erhielt dafür den Literaturpreis der finnischen Tageszeitung „Helsingin Sanomat“| 2003 erschien sein zweiter Gedichtband „How the earth became music“ (Tammi Verlag) | 1999 Poetry Award of the Finnish Cultural Foundation | 2000-07 etliche Stipendien und Förderpreise u.a. von der Arts Council Finland, der Alfred Kordelin Foundation und der Finnish Cultural Foundation | lebt und arbeitet in Helsinki / Finnland

Olli Heikkonens erster Gedichtband wurde als bester Debütband des Jahres 2000 mit dem Literaturpreis der größten finnischen Tageszeitung „Helsingin Sanomat“ ausgezeichnet. Der Gedichtband beschäftigt sich mit der Erkund-ung eines imaginären Sibiriens.



Abbildung: Leseprobe aus dem Gedichtband „Jakutiens Sonne“, 2003
  Masayo Kajimura Berlin  

Geboren 1976 in Berlin | 2004 Masterabschluss in Kulturwissenschaften und Kunstgeschichte an der Humboldt Universität in Berlin | 2005-06 Forschungs-aufenthalt am Institute of Advanced Media Arts and Sciences (IAMAS) in Gifu/Japan, Arbeiten im Bereich Videokunst, Videoinstallation, Film und zeit-genössischer Tanz | Stipendien u.a.: Arbeitsstipendium des Künstlerinnen-programms des Berliner Senats; 2005-06 Forschungsstipendium der Graduiertenförderung des DAAD | Filme u.a.: 2002 Envelope : Affectionately; 2005 the somnambulist; 2007 Yugamu Jikan – Twisting Time  | Aufführungen u.a.: 2003 49. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen; 2005 Kyoto Media Art Week, Goethe Institut, Studio KINO, Kyoto; 2007 Euro Art Festival, Blagoev-grad/ Bulgarien | lebt und arbeitet in Berlin

Masayo Kajimura geht in ihren Videoinstallationen vor allem der Frage nach, inwiefern Erinnerungen und Geschichten in Landschaften und Räumen Spuren hinterlassen. Diese Spuren mithilfe der Videokunst sichtbar zu machen, ist eines ihrer Ziele. Weitere Themen ihrer Arbeit sind die Migration und die Reise. Das Verschieben von Wahrnehmungen und Grenzen durch das Fremde, das gegenwärtige Leben bestehend aus einer Vielzahl von subjektiven Erfahrungen und Erlebnissen. In der Landschaft von Ahrenshoop möchte sie die historische Bedeutung des Ortes mit der einmaligen Kulisse und den Eindrücken des Meeres unter dem Begriff Zeit festhalten.

Abbildung: Videostills aus „ENVELOPE: AFFECTIONATELY“, 14 Min., 2002
  Pei-Yu Shi Berlin  

Geboren 1973 in Taipeh/Taiwan | 1988-95 Studium Chinesische Musik an der National Taiwan Academy of Art und der Chinese Culture University mit Abschluss Bachelor ¦ 1995-98 Studium Komposition und Gu Qin in Taiwan mit Abschluss Master | 1999-2004 weitere Studien an der Hochschule für Musik in Karlsruhe u.a. bei Wolfgang Rihm | Stipendien: 1995-97 Landesgraduier-tenstipendiatin Taiwan; 2001 Landesgraduiertenstipendiatin Baden-Württem-berg; 2004-06 Gastkünstlerstipendium am ZKM in Karlsruhe; 2005-06 Stipendium der Heinrich Strobel Stiftung | Auszeichnungen u.a.: 2005 Preis des 3rd percussion music composing competition, Taiwan; 2006 Preis internationaler Wettbewerb für elektroakustische Musik „Short Cut, Beauty“, ZKM; 2007 Preis des internationalen Wettbewerbs für elektroakustische Musik, Musica Viva Portugal sowie Berlin-Rheinsberger Komponistenpreis | lebt und arbeitet in Berlin

Pei-Yu Shi lässt in ihre Musik viele Elemente ihrer chinesischen Heimat einfließen. Nach ihrem Studium in Taiwan und Karlsruhe hat sie viele Kompositionen für chinesische, europäische Besetzungen sowie für technische Medien geschrieben. Ihre Werke wurden unter anderem in Taiwan, China, Japan, Korea, in den USA, Frankreich, Litauen und Deutschland aufgeführt.

Abbildung: Notenblatt aus „Ler Shih“ Quintet for bamboo flute, yang-chin, pipa, sanxian and hucing, 2001
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