August

  ENSEMBLES Mailartprojekt  

Daniel Kovalenko Fotografie
Florian Weber Fotografie
Ulrike Feser Fotografie/Video

Nach einem Workshopaufenthalt im Knstlerhaus Lukas prsentieren drei Fotograf*innen ein Projekt, das sich mit dem heutigen Umgang von Fotografie beschftigt. Es geht der Frage nach inwieweit Fotos im Netz durch posten, likes oder comments als Bildinhalt gelesen werden. In ihrer Videoinsta- llation und Buchprsentation bieten Daniel Kovalenko, Florian Weber und Ulrike Feser einen verlangsamten Umgang mit der heutigen Bilderflut an. Auch Bilder aus Ahrenshoop werden in die Prsentation einbezogen.


Abbildung: Ausschnitt aus dem Logo der Gruppe Ensembles
www.ulrikefeser.net
  Knstlergruppe glanz&krawall  

Marielle Sterra - Regie, Dennis Depta - Dramaturgie, Kim Scharnitzky - Ausstattung, Kara Schrder - Schauspiel, Eva Hster - Schauspiel/Gesang

LA HAINE (HASS) Musiktheater nach Motiven des gleichnamigen Films von Mathieu Kassowitz. Der Film zeigt die ausweglose Lebensrealitt dreier Jugendlicher in einer Pariser Banlieue. Das Berliner Musiktheaterkollektiv glanz&krawall ersetzt die mnnlichen Hauptfiguren durch weibliche Charaktere und fragt.: Ist Gewalt mnnlich oder entwickeln Frauen spezifisch weibliche Formen in dieser Auseinandersetzung und generell glanz&krawall bricht mit den konventionellen Vorstellungen von Theater und Oper. Die Knstlergruppe wird das Publikum und die Snger*innen sowie Schauspieler* innen nher zusammen bringen als gewhnlich und deren Schutzmauern durchbrechen, um aktuelle gesellschaftspolitische Gefhle erfahrbar werden zu lassen, darunter auch das Unbehagen. Die Gruppe glanz&krawall zeigen in LA HAINE ausgewhlte Dynamiken zwischen Mythos und Realitt, um die Gefahr und die Dynamiken von Gewalt zu verdeutlichen. Die Zuschauer wechseln stndig die Perspektive, mal werden sie Teil des Geschehens, mal treten sie in direkten Kontakt mit den Performer*innen, mal stehen sie auerhalb und knnen nur zuschauen und nicht eingreifen.



Abbildung: Ausschnitt aus LA HAINE. Eine Hass-Revue, Cammerspiele Leipzig, 2017
www.glanzundkrawall.de
UNTERWEGS IM AUGUST:
Im Rahmen unseres internationalen Austauschprogramms erhielten Niklas Link im Gastatelier Hollufgard in Odense/Dnemark, Marion Skepenat im MoKs Gastateliers Mooste in Mooste/Estland und Katrin Stangl im KKV Grafikwerkstatt und Monumental in Malm/Schweden ein einmonatiges Arbeitsstipendium.
  Niklas Link (Saarbrcken) Schmuckdesign  

In der Formensprache seiner urtmlich und archaisch anmutenden Schmuckstcke setzt sich Niklas Link mit dem menschlichen Krper und dessen Ausdruckskraft ohne Worte auseinander. Mimik und Gestik, stilisiert zu Masken, werden allgemeine Symbole und tragbare Begleiter. 
Geboren wurde Niklas Link 1989 in Rauenberg. Nach seiner Ausbildung zum Schmuckdesigner an der Goldschmiedeschule in Pforzheim absolvierte er die Gesellenprfung bei Birgitta Knauth Schmuck in Rom, Italien. Anschlieend studierte er Metallgestaltung an der HAWK HHG in Hildesheim. Sein zeitgenssischer Schmuck ist europaweit auf Ausstellungen zu sehen. Seit 2017 arbeitet er in einem gemeinsamen Atelier mit Marie Grewenig in Saarbrcken.
 

Abbildung: Ausschnitt aus der Reihe der Ikonen geschwrzter Stahl mit Kunststoffapplikationen; Farblack und Onyx
www.niklaslink.de
  Marion Skepenat (Gstrow) Literatur  

Marion Skepenat widmet sich Prosa und Lyrik. Neben der Verffentlichung von Erzhlungen und Gedichten im Rostocker BS-Verlag sind Texte und Romanauszge Skepenats in der Literaturzeitschrift RISSE erschienen. 2015 stellte sie ihren Roman Ammenmrchen fertig.  Geboren wurde Marion Skepenat 1962 in Wolgast. An der Fachschule Rostock absolvierte sie eine Ausbildung zur Physiotherapeutin, bevor sie anschlieend Osteopathie in Berlin und Wales studierte. Schriftstellerisch ist Skepenat seit 1985 ttig und wurde 2016 fr den Literaturpreis Mecklenburg Vorpommern nominiert. Sie lebt in der Nhe von Gstrow.  

Abbildung: Ausschnitt einer Leseprobe aus dem Romanmanuskript berwintern in Skagen
www.skepenat.de
  Katrin Stangl (Kln) Illustration/Grafik  

Flchig, farbenfroh, humorvoll und sehr eigenwillig sind die Zeichnungen und Druckgrafiken von Katrin Stangl, die den Einfluss von Art Brut erkennen lassen. In unterschiedlichen Techniken bebildert sie sowohl Kinderbcher als auch klassische Texte der Weltliteratur wie etwa Fahrenheit 451 von Ray Bradbury, Bonjour tristesse von Franoise Sagan und Wenn man so die Welt durchblickt von Ernst Herbeck. Geboren wurde Katrin Stangl 1977 in Filderstadt. Sie studierte an der Hochschule fr Grafik und Buchkunst in Leipzig und war Meisterschlerin von Volker Pfller. Nach ihrem Studium erhielt sie ein DAAD-Stipendium und hospitierte bei dem brasilianischen Holzschneider und Verleger Jose F. Borges. Ihre Druckgrafiken und Illustrationen wurden mehrfach ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet in Kln.  

Abbildung: Ausschnitt aus Mein Herz gehrt Ihnen, Elaine, Linolschnitt, 2010
www.katrinstangl.de
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