Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern



Der Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern besteht aus einem einmonatigen Aufenthalt im Künstlerhaus Lukas, einem Preisgeld in Höhe von 2000 €, einer Publikation im freiraum-verlag und einer Lesereise durch Mecklenburg-Vorpommern. Der erstmals 2016 vergebene Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern ist eine gemeinsame Initiative von Künstlerhaus Lukas Ahrenshoop, Literaturhaus Rostock, Literaturzentrum Vorpommern im Koeppenhaus Greifswald, freiraum-verlag Greifswald in Kooperation mit dem LiteraturRat M-V. 




2017 wurde Berit Glanz mit dem Preis der Jury die in Greifswald lebende Autorin und Übersetzerin Berit Glanz ausgezeichnet. Sie war bereits im vergangenen Jahr Finalistin beim Literaturwettbe- werb open mike in Berlin und schreibt sowie übersetzt Theaterstücke für Kinder und Jugendliche aus dem Norwegischen und Isländischen. 1982 in Preetz (Schleswig-Holstein) geboren, arbeitet sie seit 2010 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Fennistik und Skandinavistik der Universität Greifswald. Über ihren eingereichten Auszug aus ihrem Romanprojekt schrieb die Jury „der vor Gegenwärtigkeit sprüht, der weiß, daß es das Internet gibt, der Tinder, Indiepop und Programmiersprache kennt und das Kauderwelsch des Marketing. Doch der Text macht es sich damit nicht einfach, er gleitet weder in Satire noch in schlichte Affirmation ab, sondern spricht die großen Fragen und Themen der Literatur in diesem Licht neu an: Liebe, Kindheit, Erinnerung und was wir mit der Zeit anfangen, die uns auf Erden gegeben wurde. Das ist eine Prosa, die sich nicht in eine Nische zurückzieht und stattdessen die Literatur intensiv an unsere Zeit ankoppelt.“

Aus 70 Einsendungen waren von der Jury die sechs Finalist*innen Katharina Lang, Lukas Valtin, Sven Hirsekorn, Steffen Dürre und Berit Glanz ausgewählt worden. In der Aula der Universität Greifswald fand die Lesung der Finalist*innen, die feierliche Verleihung des Preises der Jury und die Verleihung von drei dotierten Publikumspreisen statt. Berit Glanz erhielt den ersten Preis der vom Publikum vergebenen Preise in Höhe von 1000 €, Steffen Dürre den zweiten Preis in Höhe von 500 € und Sven Hirsekorn den dritten Preis in Höhe von 300 €. Eine Anthologie mit Texten aller Finalist*innen erscheint ebenso im freiraum-verlag.

Wir danken recht herzlich den Jurymitgliedern 
Anke Jahns, Prof. Moritz Baßler
und Bert Papenfuß




2016 wurde Kai Grehn mit dem Preis der Jury ausgezeichnet. Der in Berlin lebende Autor und Regisseur hatte einen Auszug aus seinem Romanmanuskript „Funken oder: So glücklich wie wir ist kein Mensch unter der Sonne” eingesandt. Mit seinem Text gelinge es dem 1969 in Greves-mühlen aufgewachsene Autor, „seine Leser durch Märchenmotive, seinen eigenen Ton und eine dichte, geradezu musikalische Prosa in eine leichte, heitere, beinahe sedierte Stimmung einzu-lullen”, erklärte die Jury. " Unterschwellig gerate dann eine ganze Menge Welt hinein, „von der Vergangenheit der Großeltern bis hin zu den Glücksversprechen und Glücksimperativen unserer Gegenwart”. Sein Roman "Funken oder: So glücklich wie wir ist kein Mensch unter der Sonne" erschien im September 2017 im freiraum-verlag.

Aus 104 Einsendungen waren von der Jury die sechs Finalist*innen Okke Baumbach, Mathias Jeschke, Johanna Sailer, Marion Skepenat und Katrin Sobotha-Heidelk anlässlich der Preisverleihung im Rathaussaal der Hansestadt Rostock zur feierlichen Verleihung des Haupt- preises und von drei dotierten Publikumspreisen eingeladen. Katrin Sobotha-Heidelk erhielt den ersten der vom Publikum vergebenen Preise in Höhe von 1000 €, Marion Skepenat den zweiten Preis in Höhe von 500 € und Johanna Sailer den driten Preis in Höhe von 300 €. Eine Anthologie mit Texten aller Finalist*innen erschien ebenso im freiraum-verlag.

Wir danken sehr herzlich den Jurymitgliedern 
Dr. Anne Blaudzun
, Dr. Wiebke Porombka und Prof. Dr. Moritz Baßler.


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